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Heute, zwei Generationen nach seiner Gründung, ist der landwirtschaftliche Betrieb San Mattia wesentlich kleiner und moderner: von den neun Hektar Land, die wir derzeit bebauen, sind drei mit Weinbergen, vier mit Olivenhainen, einer mit Brennholz und der Rest mit Gemüsegarten und Obstbäumen bebaut, aus denen die gesunden und naturbelassenen Saisonprodukte des Agriturismo-Betriebs stammen.
Geschichte des Betriebs
Unsere Familie ist seit dem 2. Weltkrieg, als man vor den Bombenanschlägen der Deutschen und Alliierten auf die schöne Stadt Verona aufs Land floh, in San Mattia ansässig.
Zu jener Zeit waren die Ländereien des landwirtschaftlichen Betriebs Ederle sehr umfangreich und reichten vom Fuße der Hügel bis hin zum Kamm, wo wir uns heute befinden. Der Abwechslungsreichtum der Grundstücke, die unterschiedliche Beschaffenheit der Böden, die natürlichen Wasserquellen und die unabdingbare Hilfe fleißiger Arbeiter versicherten eine vielschichtige Produktion, die nicht nur den Unterhalt der Pächter, sondern auch den Vertrieb am Markt auf der Piazza Erbe ermöglichte.
An der Anhöhe des Hügels, direkt am Kamm, lagen die Valpolicella-Weinberge, deren Trauben in der in den gelben Felsen gebauten Kellerei zu Wein verwandelt oder mit äußerster Sorgfalt in den Dachböden des Familienhauses bis zum Januar zum Trocknen aufgelegt wurden, um dann einen Recioto zu erzeugen, der - wenn die Erinnerung unserer älteren Familienmitglieder nicht täuscht - wirklich vorzüglich war.
An den steilen Hängen sind die Obstgärten und Olivenhaine angelegt. Die ältesten Bäume unseres Besitzes sind weit älter als sich unsere Familie zurückerinnern kann; außerdem wurden hier auch Blumenkohl, Rosmarin und Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht angebaut.
Am Fuße der Hügel, am Bach des Brunnens Sommavalle, wurden Weizen und Mais angebaut, während in verschiedenen Gebieten des gesamten Betriebs Gemüsegärten und Haustiere eingezäunt waren.
Im Laufe der Zeit hatte man sich verschiedenen Tätigkeiten, wie der Blumenzucht im Glashaus, der Trüffelzucht und dem Luzerneanbau für die Pferde der Rennbahn gewidmet.
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